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Software as a Service

Software as a Service (SaaS) ist ein Modell zur Bereitstellung von Anwendungs-Software, die in einer Cloud gehostet und dem Kunden eggen eine Gebühr über das Internet bereitgestellt wird. Benutzer ersparen sich dadurch die Kosten für den Kauf der Software und ggf. einen eigenen Server.
Software Service aus der Wolke

Bei SaaS entfällt für den Anwender die Notwendigkeit der Installation der Software auf dem eigenen Computer. Das Verfahren reduziert für den Kunden außerdem die Last des Software Updates und der Wartung bei sich ändernden Anforderungen. Der Kunden bekommt automatisch die neuste Software Version bereitgestellt. Die Kosten fallen nicht wie beim Kauf auf einen Schlag an sondern verteilen sich kontinuierlich über den gesamten Nutzungszeitraum. In den meisten Fällen ist die in der Cloud bereitgestellte Software auf mehreren Computern oder mobilen Geräten zu nutzen. Durch eine kostengünstige Preisgestaltung kann sich das Software-on-Demand Modell aus Sicht der Anwender finanziell durchaus lohnen. Die Anbieter wiederum bekommen einen stärkeren Schutz ihres geistigen Eigentums, da auf dem lokalen Computer die Software nicht mehr installiert werden muss. Das Software-on-Demand Konzept entstand bereits 1999, allerdings war damals die Akzeptanz der Anwender noch nicht sehr ausgeprägt. Der Begriff SaaS wurde 2001 zu ersten Mal erwähnt.

 

Kostengünstiges Modell der Software-Nutzung für Unternehmen

Unter SaaS wird in der Regel eine kostengünstige Bereitstellung von Business-Software für Unternehmen verstanden, die es den Anwendern ermöglicht, die Vorteile kommerzieller Software zu nutzen, ohne die damit verbundenen Kosten für die Anschaffung und den Betrieb zahlen zu müssen. Für dieses Nutzungsmodell eignen sich viele Arten von Software, von der einfachen Textverarbeitung, bis hin zur komplexen Finanzsoftware. SaaS ist für Kunden geeignet, die keine Kapazität für die Bereitstellung von Software oder keine eigene IT-Abteilung haben und deshalb die IT-Infrastruktur einschließlich der administrativen Aufgaben auslagern, um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Anwendungsbereiche wie Customer Relationship Management (CRM), Videokonferenzen, Personalwesen, IT-Service Management und E-Mail sind einige Beispiele wo SaaS heute erfolgreich eingesetzt wird. Im Unterschied zu früheren Lösungen, bei denen Software über das Internet bereitgestellt wurde, nutzen heutige Anwendungen die Web-technologie und sind speziell für den Gebrauch im Web-Browser konzipiert. SaaS-Anwendungen sind besonders dafür ausgelegt, dass mehrere Anwender auf einen gemeinsamen Datenbestand zugreifen können. Verbraucher-orientierte native Web-Software wird im Allgemeinen nicht als SaaS bezeichnet.

 

Unterschiedliche Preismodelle für Business-Anwendungen

Beim SaaS werden alle IT-Aufgaben und die gesamte IT-Struktur vom Service-Anbieter übernommen. Der Servicenehmer zahlt keine Gebühr für die Software-Lizenz, sondern eine zeitlich erfasste Nutzungsgebühr. Software as a Service wird in der Regel im Rahmen eines Mietvertrages angeboten. In der Praxis haben sich dafür einige unterschiedliche Preismodelle entwickelt.

Monatliche Abrechnung – Der Servicenehmer zahlt für jeden Monat eine gleichbleibende Nutzungsgebühr. In dieser Zeit kann die Software wie bei einer Flatrate beliebig oft benutzt werden.

Bezahlung nach Transaktionen – Im Gegensatz zur Flatrate wird dieses Abrechnungsmodell nach den durchgeführten Transaktionen abgerechnet. So kann zum Beispiel bei jeder Verkaufsaktion eine Provision anfallen.

Nutzungsabhängige Bezahlung – Bei diesem Modell wird vom Anwender eine monatliche Gebühr bezahlt. Diese ist jedoch von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Das können zum Beispiel der genutzte Funktionsumfang der Software sein, oder die Anzahl der Transaktionen, der genutzte Speicherplatz, die verbrauchte Zeit etc. sein. Meistens errechnet sich der Preis aus einer Kombination dieser Faktoren.

Freemium – Bei diesem Modell wird vom Anbieter ein Basis-Service kostenlos zu Verfügung gestellt. Alle weiteren Dienstleistungen sind jedoch kostenpflichtig.

Für viele Einsatzbereiche ist Software as a Service eine gute Alternative zu herkömmlichen Softwarelizenzen. Der Verzicht auf eigene Software führt zu größerer Flexibilität und erspart die oft recht hohen Investitionskosten.

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