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VOIP ist eine zukunftsweisende Technologie beim Telefonieren

Ist von VOIP, also Voice over IP, die Rede, geht es um das Telefonieren über ein Computernetzwerk mittels Internetprotokoll. Je nachdem wo dabei telefoniert wird, spricht man von Internet Telefonie, IP Telefonie oder auch LAN Telefonie. Die Technik bleibt dabei immer die gleiche, auch die benötigte Ausstattung ist ident. Grundsätzlich benötigen Sie nur einen Computer oder Laptop und einen schnellen Internetanschluss zur Verbindung.
IP, LAN oder doch Internettelefonie?

Vielleicht ist Ihnen VOIP ja durchaus bereits ein Begriff, denn immerhin ist dieser Techniktrend seit Jahren ungebrochen. Im Grunde genommen ist IP Telefonie einfach nur eine andere Bezeichnung, der sich auf die IP-Basis bezieht. Die LAn-Telefonie ist eine Sonderform, bei der die Telefone in das Datennetz integriert und die traditionelle TK-Anlage in einem gesonderten Kabelnetz entsprechend ersetzt wird. Um die Daten und die Sprache über das Netz laufen zu lassen, benötigen Sie IP-fähige Telefone ebenso wie ein für Sprache verwendbares Datennetz. Dieses basiert zu 95 Prozent auf Ethernet. Grundsätzlich wird bei VOIP über ein Weltverkehrsnetz telefoniert, was bedeutet dass Sie mindestens eine DSL Leitung benötigen. Im Unterschied zum traditionellen Festnetz benötigt VOIP keine Leitungen, die geschaltet werden. Denn Sprache wird hier in Pakete umgewandelt und diese im Netzwerk zum Ziel gesandt.

 

Einfache Funktionsweise und gute Qualität

Mittlerweile lässt sich mit VOIP eine gute Sprachqualität erreichen. Wichtig ist dabei, dass sowohl die Bandbreite, die Ende-zu-Ende-Verzögerung sowie die Schwankungen während der Verzögerungen optimal vorhanden sind. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie VOIP eigentlich funktioniert, so ist dies einfach erklärt. Denn ähnlich wie bei einer traditionellen Telefonverbindung wird Sprache als analoges Signal durch ein Mikrofon am Hörer aufgenommen. Diese werden mittels eines analogen oder digitalen Wandlers in ein digitales Format umgewandelt und entsprechend kodiert. Dazu gibt es unterschiedliche Codeces, die unterschiedlich hoch komprimieren und damit eine unterschiedliche Qualität an Sprache reproduzieren. Nach der Datenkomprimierung findet der Versand der Daten über das Netzwerk statt. Dazu erfolgt eine Paketisierung, bevor die IP-Pakete mittels Router zum Ziel geleitet werden. Beim Empfänger werden die Datenpakete in einem Puffer gespeichert, bevor die Auslesung und die Umwandlung mittels Digital/Analog-Router erfolgt. Im letzten Schritt komme die Daten als menschliche Sprachform im Lautsprecher an.

 

Hoher Standard bei Technik

Wenn Sie jetzt bereits die VOIP, also die Voice over IP, Telefonie nutzen, so wird dabei meist ein sogenanntes IP-Protokoll der Version vier verwendet. Auch wenn es die Nachfolgeversion Sechs bereits seit knapp 20 Jahren gibt, haben die Anbieter von VOIP keine Verpflichtung, diesen hohen Standard auch schon zu pflegen. Denn auch in den kommenden fünf Jahren wird es wieder einen Wechsel bzw. eine Aufwertung geben. Bereits die Version 6 bietet einen sogenannten Quality of Service an, womit eine Dienstgüte besteht, die diese Daten, die in Paketform übersandt werden, präferiert behandelt werden. Der wesentliche Vorteil der Option mittels VOIP zu telefonieren, liegt darin, dass Sie meist sehr günstig oder sogar gratis Gespräche führen können. Gerade wenn Sie mit Kunden oder Personen zu tun haben, die im Ausland leben, oder mit denen viel Kommunikation anfällt, ist dieser Aspekt natürlich ein Argument, das für VOIP spricht.

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