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Wissenswertes zum Cloud Computing

Cloud Computing ist eine Technologie die diverse Cloud-Dienste umspannt, mit der sich verschiedene IT-Dienstleistungen und Geschäftsmodelle dynamisch über das Internet anbieten und nutzen lassen.
Funktionsprinzip und Verwendungszwecke des Cloud Computings:

In den stark ansteigenden Zukunftsmarkt des Cloud Computings, investieren immer mehr Firmen und teilweise auch Privatanwender. Die genutzten IT-Ressourcen werden dabei von einem ganzen Verbund an Rechnern in Form von Servern angeboten und nicht nur von einem Rechner. Zu den IT-Ressourcen können beispielsweise Software-Anwendungen, Datenbanken, E-Mail Services oder gemeinsame Dokumentenverarbeitung zählen. Auch die Auslagerung von Speicherkapazitäten von der eigenen Festplatte, gehört zu den primären Aufgaben des Cloud Computings, wie auch die Abwicklung von Transaktionen. So ist es beispielsweise für kleine aufstrebende Firmen vorteilhaft, die Leistungs-Ressourcen eines Cloud-Anbieters mieten zu können, wenn sie sich noch keine eigene IT-Infrastruktur leisten können.

 

Anforderungen und Risiken des Cloud Computings:

Bevor man sich überstürzt für einen Anbieter entscheidet, sollten verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Zunächst ist es wichtig, immer über eine Sicherheitskopie von allen wichtigen auszulagernden Dateien, zu verfügen. Verschwindet nämlich von einem Tag auf den nächsten der gewählte Anbieter, sind auch alle Daten verloren. Schon etliche Anbieter haben Ihren Dienst quittiert, sei es aus wirtschaftlichen Gründen oder weil sie die Schnüffelaktionen der NSA nicht akzeptierten. Die Gefahr, dass die eigenen Dateien ausspioniert werden, ist geringer wenn man sich für einen in Deutschland ansässigen Anbieter entscheidet. Unseriöse Anbieter erkennt man daran, wenn die Datenübertragung und Datenspeicherung nicht verschlüsselt wird, es kein zertifiziertes Rechenzentrum gibt und Informationen zur Ausfallsicherheit fehlen. Sollte auch auf Anfrage keine Auskunft darüber zu erhalten sein, ist vom Anbieter abzuraten. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der Preis. Zwar sinken die Verbindungskosten bei ansteigenden Datenraten, doch Sicherheit sollte beim Cloud Computing immer Vorrang vor dem günstigsten Preis haben. Zudem sollte beim Preis auf eine bedarfsgerechte Abrechnung geachtet werden, damit auch nur für die genutzten Ressourcen Kosten entstehen. Nicht zuletzt ist eine schnelle Verbindungsgeschwindigkeit ein wichtiges Merkmal bei der Wahl eines Anbieters.

 

Zielgruppengerechte Cloud-Modelle:
Auf dem Markt gibt es je nach Zielgruppenanforderung individuelle Cloud-Modelle. Zu den häufigsten zählen:
Public Cloud: Dieses Konzept erlaubt öffentlichen Zugriff von der Allgemeinheit oder mehreren Kunden aus einer Branche. Diese teilen sich dann beispielsweise die Software. Die Anzahl der Nutzergruppe ist dann unbeschränkt. Je nach Anbieter lassen sich meist auch Teile der Public Cloud per Zugriffsbeschränkung als Private Cloud abgrenzen. Ein solches Modell wird dann Virtual Private Cloud bezeichnet.
Private Cloud:

Eine Privat Cloud ist eine abgegrenzte Cloud, auf die nur eine konkrete Firma und ihre Mitarbeiter darauf zugreifen können. Sie bietet den gleichen flexiblen Umfang einer Public Cloud, jedoch ist das Sicherheitsmaß höher. Sie kann wahlweise am eigenen Firmenstandort oder in einem Rechenzentrum gehostet werden.

 

Hybrid Cloud:

Eine Hybrid-Cloud bietet eine ideale Mischung aus privaten und öffentlichen Clouds, die vom Kunden aufgeteilt werden können. Zur Archivierung sensibler Firmendaten würde sich dann die Private Cloud anbieten bei gleichzeitiger Nutzung allgemeiner Daten in der Public Cloud.

 

Community Cloud:

Bei dem Modell können interessensgleiche Gruppen, die Ressourcen einer Cloud nutzen.

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